· 

Earl Finn

 

 

Erziehung ohne Gewalt, dafür mit viel Lob und Bestätigung, das war und ist schon immer mein Motto.

 

Einen zuverlässigen, liebevollen Hund bekommt man nur,wenn einem sein Hund vertraut, mit viel Lob und Bestätigung.

Mit Unterdrückung und Gewalt bewirkt man nichts, das "Will to please" wird erloschen.

 

So kam ich, "Finn" ins Haus - und sollte nach Meinung meines Frauchens erzogen werden. Vor Übermut habe ich oft in Frauchens Hände gezwickt, auch schon mal ins Hosenbein, ich wollte doch nur spielen. Da hat sie mir schon gezeigt, wer hier das Sagen hat, sie meinte, ohne Erziehung geht es nicht. Sie hat nicht geschimpft, im Gegenteil, sie hat mich viel motiviert, so soll es auch sein, Unterdrückung macht keinen braven Hund aus mir. In meiner Retriever-Natur liegt ja bekanntlicher Weise das Gefallen. Diese Eigenschaft hat sich Frauchen zu Nutzen gemacht. Ach, was hat sie mich gelobt- und falls ich mal nicht so brav war, wurde ich mit Nichtbeachtung bestraft. Das ist wirklich nicht schön, das könnt ihr mir glauben.

 

Mein Frauchen bleibt immer ruhig, auch wenn ich Mist mache. Allerdings kann ihre Stimme auch anders, das "Nein", oh Leute, da liegen meine Ohren automatisch am Kopf. Aber sie kann auch singen, zum Beispiel "Fein" oder "Good Boy", das liebe und genieße ich.

 

Vertrauen schaffen durch klare Kommunikation

 

Es soll ja Leute geben, die ihre Hunde anschreien oder ihre Wut an ihnen auslassen, sogar im Nacken packen oder mit der Zeitung nach ihnen schlagen. Das würde mein Frauchen nie machen, unsere Beziehung beruht auf Vertrauen.

 

 

Würdest du das mit deinem Baby machen?

 

Wir beide beschäftigen uns richtig toll, was auch gerade für mich als "Workaholic" sehr wichtig ist. Dadurch bin ich ausgeglichen und zufrieden, nur spazieren gehen reicht mir nicht.