Hunde haben Rechte!

Die  Gleichheit ist nicht die gleiche „Behandlung“, sondern die gleiche „Berücksichtigung“  

„Wenn es um Schmerz, Liebe, Freude, Einsamkeit und Angst geht, ist eine Ratte gleich einem Schwein, einem Hund, einem Jungen.

 

Jeder von ihnen schätzt sein Leben und kämpft dafür.

 

“Es gibt keine „humane“ Möglichkeit, Tiere zu nutzen. Wo die Ziele von Menschen mit den Bedürfnissen von Tieren in Konflikt geraten, sind die Tiere die Verlierer.

Philosoph Peter Singer

 

 

Oft wird der eigene Ehrgeiz über das Wohl des Hundes gestellt. Sie dienen als Arbeitsgeräte für das Apportieren, für die Ausstellungen, Agility, für den Schutzdienst - oft mit fraglichen Ausbildungsmethoden.

 

Nehmen wir als Beispiel den Schäferhund, der als robust und belastbar in der Charaktereigenschaft beschrieben wird. Oft wikrd vergessen, dass es sich hierbei auch um eine sehr sensible Hunderasse handelt. Seine Arbeitsbereitschaft als sogenannter GEBRAUCHSTHUND wird im privaten Bereich oft brutal ausgenutzt, die Ausbildungsmethoden ähneln denen des Deutschen Reichs. Die Halter sind der Meinung, dass der Schutzdienst eine der Grundvoraussetzungen für die Erhaltung der Rasse sei. Dadurch entstehen  das Fehlbild und das Phänomen, alle Schäferhunde seien gefährlich und beißen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Hunde auch anders auszulasten. Als Privatperson brauche ich keinen Schutzhund.

 

 Hunde, die über ihre Leistungsgrenzen hinaus getrieben werden,  können kaum ein normales Hundeleben führen. Wie oft habe ich mitbekommen, dass Hunde mangels Leistung abgeschoben oder wenn sie ausgedient haben, aufs Abstellgeleis gestellt werden. Geht es wirklich um den Hund?

 

Eine gesunde Hund-Mensch-Beziehung bedeutet für mich nicht, dass mein Hund fehlerfrei den Parcours oder das Dummy apportieren oder für "mich" Preise gewinnen muss. Nein, wir wollen Spaß, den sowohl "Hund und Mensch" dabei haben.